Deutsch-Französischer Wirtschaftspreis

Kelvion, Technip und Wieland gewinnen in der Kategorie Innovation und neue Technologien

Anerkennung für deutsch-französische Kooperation

Am Mittwoch, den 2. Dezember wurde in Paris der 3. Deutsch-Französische Wirtschaftspreis verliehen für beispielhafte deutsch-französische Kooperationsprojekte in den Bereichen Industrie, Umwelt, Innovation, Personalmanagement und Start-up.

Der Preis wurde im Jahr 2011 durch eine Initiative der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer (AHK Frankreich) unter der Schirmherrschaft des deutschen und französischen Wirtschaftsministeriums in Leben gerufen. Er wird alle zwei Jahre an deutsche und französische Unternehmen verliehen für beispielhafte Kooperationsprojekte zwischen beiden Ländern.

Kategorie Innovationen und neue Technologien

In der Kategorie Innovation und neue Technologien bewarben sich neben dem Konsortium aus Kelvion, Technip und Wieland auch die BASF Frankreich SAS mit einem Projekt aus der Agrarwirtschaft und CANSON SAS mit einer Anwendung aus der Chemietechnik.

Kelvion hatte die Kandidatur für das Gemeinschaftsprojekt DIESTA eingereicht, einer Technologie, die im Rahmen einer F&E Partnerschaft zwischen Kelvion, Technip und Wieland entwickelt wurde. Die Technologie DIESTA ist eine innovative neue Rippenrohrtechnologie für luftgekühlte Wärmetauscher, die es ermöglicht, im Bereich Erdgasverflüssigung die Anlageneffizienz zu steigern und Konstruktionskosten zu senken.

Zu der Preisverleihung kamen über 400 französische und deutsche Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft in den Pavillon Gabriel geladen, darunter Günther Oettinger, EU-Kommisar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Mittelstand und Tourismus, und Matthias Feikl, Staatssekretär im französischen Außenministerium.